Mittwoch, 31. Oktober 2012

- Aller (Neu)anfang ist schwer -

Am Wochenende habe ich mich das erste Mal seit meiner OP wieder an das Colorieren eines Stempelmotives "gewagt". Ich musste leider feststellen, dass ich sehr aus der Übung bin und die einfache Karte hat mehr Zeit gebraucht, als ich eigentlich dachte; das ging "früher" besser und schneller. Ich habe mich beim Colorieren wirklich äusserst schwer getan und wirklich zufrieden bin ich auch nicht damit, vor allem das Gesicht der Katze im Kürbis ist mir nicht so gelungen, wie ich es mir vorgestellt hatte. Aber alles neu machen wollte ich nicht (denn aus Erfahrung weiss ich, dass es meistens nur noch schlechter wird *grins*) und so hoffe ich ganz einfach, dass sich die Empfängerin trotzdem über diese Karte freuen wird:















Stempel: Penny Black, Waltzingmouse
Stempelkissen: Versafine "Onyx Black"
Coloration: Distress Ink Pads

Als ich die Karte in den Umschlag stecken wollte, habe ich noch gesehen, dass ich den Boden vergessen habe, auf dem der Kürbis und die "Vampirkatze" stehen. Ich habe ihn dann nachträglich noch angebracht, aber aus Zeitgründen die Karte nicht nochmals fotografiert.

Ich werde in Zukunft wohl wieder mehr Karten mit colorierten Motiven machen müssen, damit ich nicht ganz aus der Übung gerate.

Donnerstag, 18. Oktober 2012

- Noch einmal Tanzstunde mit Loriot -

Heute möchte ich Euch nochmals eine Karte mit einem Loriot Motiv zeigen, welche schon vor längerer Zeit entstanden ist und letzten Monat verschickt wurde. Sie ist bezüglich Aufbau und Farben gleich wie diese Karte, nur der Text ist dieses Mal ein anderer:


















Stempel: Waltzingmouse, geschenkter Abdruck
Stempelkissen: Versafine "Onyx Black" und SU "Petrol
Sonstiges: Cardstock

Dieses Motiv gefällt mir einfach immer wieder und ich finde es perfekt für eine Männerkarte. Der Tänzer würde zwar sicher lieber zwei Damen "jüngeren Semesters" im Arm halten, aber die beiden tanzen doch mit soviel Anmut und Grazie, da spielt das Alter eigentlich gar keine Rolle *lach*. Und der Gesichtsausdruck von allein dreien ist auch zu köstlich - ein Grund, weshalb ich die Figuren von Loriot so liebe!

Bald kann ich sicher auch wieder etwas Neues zeigen - bis dahin müsst Ihr halt mit dieser "Konserve" vorlieb nehmen.

Mittwoch, 19. September 2012

- Es ist schon ein Weilchen her... -

... seit ich die nachfolgende Karte gebastelt habe, nämlich schon über einen Monat. Da ich die Karte bisher noch gar nicht auf meinem Blog eingestellt habe, möchte ich das heute nachholen. Neue Werke gibt es derzeit nach wie vor nicht von mir und es wird wohl auch noch ein Weilchen dauern, bis ich wieder "die Stempel schwingen kann".















  
Stempel: Penny Black
Stempelkissen: Versafine "Onyx Black"
Coloration: Distress Ink Pads
Stanzalphabet: Quickutz "Chandelier"
Sonstiges: Aquarellpapier, Cardstock 

Die Karte war übrigens noch für eine Samstagsinspiration im Stempelhühnerhof, bei der es um den Einsatz von gestanzten Worten ging.

Einen schönen Tag Euch allen!

Sonntag, 2. September 2012

- Auszeit -

Aufgrund einer OP der Schulter kann ich auf unbestimmte Zeit nicht stempeln. Und da ich (momentan) auch nur einhändig schreiben kann, werde ich in der nächsten Zeit auch nicht auf Blogs kommentieren, da das zu mühsam und zu anstrengend ist.

Meine Zeit werde ich den notwendigen Beweglichkeitsübungen widmen und ich bin schon froh, wenn ich wenigstens das Nötigste machen kann.

Aber ich hoffe, ich kann mein Hobby bald wieder ausüben. Bis dahin wünsche ich Euch allen eine gute Zeit!

Montag, 27. August 2012

- Zweimal Waltzingmouse -

Bei Waltzingmouse gibt es nicht nur eine wöchentliche Sketch Challenge, sondern auch eine Weihnachtskarten Challenge, bei der monatlich nach einem vorgegebenen Thema in eine Weihnachtskarte gemacht werden soll. Ziel ist es, dadurch den "Weihnachtskartenstress" im Dezember zu vermeiden. Und es gibt auch etwas zu gewinnen, so dass zusätzlich ein Anreiz besteht, mitzumachen *grins*.

Ich habe in den ersten 6 Monaten auch regelmässig eine Karte gemacht und bei der Auslosung der "Halbjahresgewinnerin" war mir dieses Jahr die Glücksfee hold, denn sie hat mich gezogen und ich durfte mir als Gewinn ein Stempelset aussuchen *freu*. Und darüber hinaus hat Claire, die Besitzerin des Waltzingmouse Shops allen, die in den ersten 6 Monaten eine Karte gemacht haben, noch ein Mini Set geschenkt *nochmals freu*.

Beide Sets sind während meiner Sommerferien hier angekommen und vor kurzem habe ich nun die ersten Karten damit gemacht.

Eine kleine, einlagige Dankeskarte...


















Stempel: Waltzingmouse
Stempelkissen: Versafine "Onyx Black", Distress Ink "Fired Brick" sowie SU "Olivgrün"

... und eine Karte für die laufende Samstagsinspiration im Stempelhühnerhof, bei der es darum geht, ein gefaltetes Band oder ein Stück Papier/Cardstock auf einer Karte unterzubringen. Ich habe zwar Bänder, aber so gut wie nie in der benötigten Farbe, und deshalb habe ich für meine Karte ein Stück Cardstock gefaltet, da passt die Farbe dann immer:


















Stempel: Waltzingmouse
Stempelkissen: Versafine "Onyx Black", SU "Limone" und "Blutorange"
Sonstiges: Brad, 3D Pads

Habt eine gute Woche!

Donnerstag, 23. August 2012

- Sommerurlaub in Norwegen / Teil 3 -

Hier kommt der dritte und letzte Teil meines Reiseberichtes:

Unser nächstes Ziel nach dem Geirangerfjord war der Jostedalsbreen Nationalpark. In diesem Nationalpark liegt der Jostedalsbreen, der grösste Gletscher des europäischen Festlandes. Ganz hinten in einem Tal haben wir auf einem sehr schön gelegenen Campingplatz unser Wohnmobil abgestellt und haben uns dann auf eine Wanderung zum Briksdalsbreen gemacht, einem Seitenarm des Jostedalsbreen. Der Weg zum Gletscher führte durch den Wald und einen klaren Bach entlang:


Auf dem Weg waren überall Hinweistafeln, wie weit der Gletscher früher einmal ging und es war erstaunlich zu sehen, wie weit der Gletscher in den letzten Jahren zurück gegangen ist.

Am Gletscher angekommen sah es dann so aus:


















Nach der Wanderung haben wir uns mit einer Tasse heisser Schokolade aufgewärmt und die tat bei dem schönen, aber dennoch kühlen Wetter richtig gut.

Am nächsten Morgen fuhren wir weiter über Hochebenen, wo noch recht viel Schnee und Eis lag.












Direkt am Sognefjord fanden wir einen tollen Campingplatz und wir genossen es, draussen zu sitzen und den schönen Anblick zu geniessen. Es war für einen Sommertag zwar schon noch eher kühl, aber mittlerweile waren wir schon recht "abgehärtet" und empfanden Temperaturen als angenehm, bei denen wir zuhause wohl kaum auf die Terrasse sitzen würden.


Als wir vom Sognefjord Richtung Bergen wegfuhren, war noch schönes Wetter, dann fing es an zu regnen und als wir auf dem Campingplatz in der Nähe der Stadt ankamen, hat es in Strömen gegossen und so ging es die ganze Nacht durch. Aber der Wetterbericht sagte für Samstag schönes Wetter voraus und auch wenn ich es nicht glauben konnte, so war es. Am Morgen schien schon die Sonne und als wir mit dem Bus in der Stadt ankamen, zeigte sich Bergen, die "regenreichste Grossstadt Europas" von seiner schönsten Seite:











Bekannt ist Bergen vor allem durch das alte Hanseviertel Bryggen, welches durch die UNESCO in die Liste der erhaltenswürdigen Baudenkmäler aufgenommen wurde.

Nachdem wir einen Rundgang am Hafen und durch den Fischmarkt gemacht haben, fuhren wir mit einer Standseilbahn auf den Fløyen, einen der sieben Berge der Stadt. Das Bergplateau ist knapp 400 m hoch und man hat von dort eine schöne Aussicht hinunter auf Bergen:













Die weitere Fahrt führte entlang des Hardangerfjords und die Fahrt war wirklich sehr schön ...


... und die Landschaft dort hat uns sehr gut gefallen.











Es ging nach Süden weiter, am Sørfjord entlang und wir haben noch den Låtefossen passiert, einen zweiarmigen Wasserfall, der unter der Strasse hindurchführt.













So langsam hiess es, sich auf den Heimweg machen und die Weiterfahrt Richtung Oslo führte uns nochmals zu einer Stabkirche, der von Røldal. Aber auch diese Kirche haben wir nicht besichtigt - genau so wenig wie die in Heddal - weil wir ganz einfach nicht bereit waren, (sehr hohe) Eintrittspreise zu bezahlen, um eine Kirche zu besichtigen.















Der letzte Teil unserer Reise bestand hauptsächlich aus fahren, fahren, fahren... über Oslo die schwedische Westküste hinunter, weiter durch Dänemark bis nach Deutschland. Eine Nacht haben wir in der Nähe von Flensburg verbracht, eine zweite auf dem gleichen Campingplatz in der Nähe von Kassel, wo wir schon auf der Hinreise übernachtet haben.

Tja, und dort wartete am zweitletzten Morgen noch eine "Überraschung der besonderen Art" auf uns: wir fuhren von unserem Platz weg und wollten das Abwasser leeren, als plötzlich die Kupplung nicht mehr ging, es war kein Manövrieren des Fahrzeuges mehr möglich und wir haben sehr schnell gemerkt, dass nichts mehr zu machen war.
Nach Rücksprache mit dem Vermieter ging dann das "Abenteuer" los: Abschleppdienst organisieren, Aufladen des Wohnmobils, Wegfahrt Richtung Autobahn über einen Feldweg (und Daumen halten, dass das Wohnmobil auf dem Anhänger nicht kippt), Weiterfahrt auf der Autobahn bis zur Reparaturwerkstatt nach Kassel, Abladen des Fahrzeuges. Es war mittlerweile Freitag Nachmittag, drückend heiss - und es wurde uns gesagt, vor Dienstag ist keine Reparatur möglich... Wieder Rücksprache mit dem Vermieter und weiter ging es: mit dem Taxi zu Europcar, ein Auto mieten, zurück zur Werkstatt. Und dann hiess es, alles aus dem Wohnmobil - inklusive den ganzen Sachen aus dem grossen Stauraum - in einen VW Passat umladen. Es ist mir noch heute nicht klar, wie das ging, aber wir haben es geschafft und alles untergebracht - d.h. fast alles: die Holzkohle für den Grill und der Brennspiritus hatten keinen Platz mehr, die Sachen bekam dann ein Angestellter der Werkstatt geschenkt.
Sehr eingeengt fuhren wir dann erst gegen 16.30 h in Kassel weg und wir fuhren bis auf eine kleine Essenspause durch bis Freiburg, wo wir gegen 23.30 h ankamen und wo uns für die letzte Nacht ein Wohnwagen zur Verfügung gestellt wurde.

Alles in allem ist der letzte Reisetag so gar nicht nach unseren Vorstellungen abgelaufen. Aber wir waren letztendlich froh, dass wir "nur" eine Panne hatten und niemand zu Schaden gekommen ist. Wenn uns die Panne auf der kurvenreichen Strasse hinunter zum Geirangerfjord oder auf der Autobahn passiert wäre, hätte es sicher einen Unfall gegeben.

Und trotz dieses letzten Tages waren wir sicher nicht das letzte Mal mit einem Wohnmobil unterwegs, da uns diese Art des Reisens sehr gefällt. Der Traum wäre ein eigenes Fahrzeug und Träume können ja wahr werden... manchmal... Und einen Traum habe ich auch noch: mit dem Wohnmobil an die Lofoten und weiter ans Nordkap - davon träume ich vor allem jetzt, wo es hier so brütend heiss ist.

Ja, das ist jetzt ein langer Bericht geworden - aber es ist der letzte Teil unserer Norwegenreise. Und ich würde mich freuen, wenn der eine oder andere von Euch durch meinen Bericht Lust bekommen hat, einmal Urlaub in dem schönen Norwegen zu verbringen.

Samstag, 18. August 2012

- Sommerurlaub in Norwegen / Teil 2 -

So, es ist soweit, hier kommt nun der zweite Teil meines Reiseberichtes.

Nach dem Halt am Preikestolen wollten wir uns eigentlich ein paar Tage Zeit nehmen, um via Hardangerfjord (mit eventuellem Abstecher nach Bergen) und Sognefjord weiter nördlich zum Geiranger Fjord zu fahren. Da wir auf den Campingplätzen meist Internet hatten, nutzten wir das aus und schauten uns abends kurz den Wetterbericht für die nächsten Tage an. Und das war gut so, denn für diese geplante Route war Regenwetter angesagt und so haben wir die Route kurzfristig umgeplant: da für Geiranger schon für die nächsten 2-3 Tage gutes Wetter angekündigt war, beschlossen wir, auf "direktem Weg" dorthin zu fahren.

Wer Norwegen kennt, weiss, dass selbst ein "direkter Weg" immer relativ lange dauert, da es - zumindest da, wo wir unterwegs waren - keine Autobahnen gibt und man nicht einfach "schnell mal irgendwo hinfahren kann."

Wir fuhren also nur ein Stück nach Norden und dann durch die Hardangervidda Richtung Osten. Auf dieser Hochebene war es auf über 1.000 m recht kühl und mit dem Schnee, der noch lag, hatte man auch nicht das Gefühl, dass Sommer ist:

Aber es war wenigstens trocken und da wir die Hitze nicht mögen, war für uns dieses Wetter ideal und angenehm.













Während der Fahrt konnten wir immer wieder die schönen Landschaften geniessen:











Als wir dann in dem kleinen Dorf Geiranger am gleichnamigen Geirangerfjord ankamen, hatten wir - wie vom Wetterdienst vorausgesagt - tatsächlich schönes Wetter. Wir fanden einen Platz auf einem Campingplatz direkt am Fjord (s. Bild unten rechts) und haben für 2 Nächte gebucht.












Geiranger selbst hat nur etwa 300 Einwohner, aber im Sommer ist es hier voll von Touristen. Viele kommen auch mit einem der über 100 Kreuzfahrtschiffe an, die hier jährlich anlegen. Am Morgen nach unserer Ankunft legten gleich zwei grosse Schiffe an, die "AIDAmar" (im Vordergrund) und die "Caribbean Princess" (hinten).


Wenn dann die vielen Passagiere im Ort an Land gehen, wird es in den kleinen Strassen, Läden und Restaurants ziemlich eng und um diesem "Rummel" zu entkommen, haben wir eine Fjordfahrt gemacht. Wir hatten ein eher kleines Boot (vorne auf dem Bild), wenn man es z.B. mit der "Caribbean Princess" vergleicht:











Die Fjordfahrt war sehr schön und auf den Bildern kann man gar nicht vermitteln, wie imposant die ganze Kulisse wirkt. Es hat sehr viele Wasserfälle, z.B. die "Sieben Schwestern" (s. unten). Man kann rechts oben noch ein paar Berghöfe entdecken. Diese Höfe waren früher noch bewohnt und die Besitzer mussten ihre Kinder mit Seilen anbinden, damit sie beim Spielen draussen nicht hinunter fallen. Oft waren die Höfe auch nur über Leitern zu erreichen. Und laut Erklärung des Reiseführers gab es auch Besitzer, die die Leiter hochzogen, wenn der Steuereintreiber unterwegs war *grins*, so dass dieser mit leeren Händen den Rückweg antreten musste.












Der Blick vom Boot aus, zurück Richtung Geiranger:












Während der Fjordfahrt gab es immer Erklärungen in norwegisch, englisch, französisch und deutsch. Die Stimme des deutschen Sprechers klang wie die von Loriot alias Victor von Bülow und da unser Sohn und ich Loriot sehr mögen, haben wir uns darüber köstlich amüsiert.

Nach der Fjordfahrt genossen wir einfach noch das schöne Wetter und sassen auf dem Campingplatz gemütlich draussen. Am nächsten Tag verliessen wir Geiranger und von einem Aussichtspunkt aus gab es noch ein letztes Foto hinunter auf Geiranger - wo schon wieder ein Kreuzfahrtschiff angekommen war:













So, ich denke, das sind für heute genug Text und Fotos. Aber ich würde mich freuen, wenn ihr wieder Gefallen an den weiteren Eindrücke von Norwegen gefunden habt.

Bis zum 3. und letzten Teil wünsche ich Euch eine gute Zeit und ein schönes Wochenende!